Festbuch 100 Jahre Musikverein Dermbach

Sonntag, 24. Juni Großer Frühschoppen mit Gastkapellen
Bilder Frühschoppen
Bilder Frühschoppen 2
Beim Frühschoppen gespielt
Dermbach: Feier zum 100. Geburtstag des Musikvereins klang aus
DERMBACH. Zum Frühschoppen des Musikvereins (MV) Dermbach, der an drei Tagen seinen 100. Geburtstag im Festzelt an der Turnhalle feierte, war das Zelt bis auf den letzten Platz besetzt. Zuvor hatte Pfarrer Gerhard Stenz einen Zeltgottesdienst zelebriert.
Die Messfeier wurde vom MGV "Liedertafel" Dermbach gesanglich begleitet. Zum Frühschoppen spielte der MV unter Wolfgang Utsch auf. Als Gäste musizierten der Musikverein "Lyra" Brachbach und das Blasorchester Alftal aus der Eifel, das vom Dermbacher Musiker Markus Preußer geleitet wird. Mit im Programm: die kleine und große Tanzgruppe des VfL. (he)
Rhein-Zeitung - Ausgabe Region Betzdorf vom 26.06.2007, Seite 20.

Die Feier zum 100. Geburtstag des Musikvereins Dermbach ging über drei Tage. Foto: Rainer Wirth
Samstag, 23. Juni Gala – Abend
Konzert des Musikvereins Dermbach, in Zusammenspiel mit den
Chören von Ralf Schmidt und der Ballettschule Klaas
Glänzende Gala war der Höhepunkt
Bilder Gala Abend
Bilder Gala Abend 2
Musikverein Dermbach feiert zum 100. Geburtstag ein rauschendes Fest
Besser geht nicht - zu dieser Einschätzung gelangten die Besucher der Gala, die anlässlich des 100. Geburtstags des Musikvereins Dermbach dargeboten wurde.
DERMBACH. Mit einem grandiosen Galaabend, von Nicht-Profis kaum noch zu toppen, setzte der Musikverein Dermbach zu seinem 100. Geburtstag einen glänzenden Höhepunkt an sein Festwochenende. Im rappelvollen Festzelt wollte der Beifall schon während der einzelnen Darbietungen kaum enden. Die mehr als 200 Akteure heimsten verdient Lorbeer in Massen ein.
"Einfach fantastisch"
Und was für eine intensive, lange und knallharte Probenzeit hinter den Musikern, den Sängern und dem Ballett liegt, wurde in der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Michael Bohl nur ansatzweise deutlich. Ehrenvorsitzender Reinhold Lück: "So etwas hat es in Dermbach und im Sänger- und Musikkreis noch nicht gegeben und wird es auch so bald nicht mehr. Einfach fantastisch, was hier geboten wird." Und das alles von Ehrenamtlichen und Laien, wobei der Galaabend sicher auch gezeigt hat, dass hier Amateure an ihre zeitlichen und künstlerischen Grenzen stoßen, mehr geht nicht. Aber 100 Jahre wird man nur einmal, hatte sich der Jubilar gesagt und eine Veranstaltung hingelegt, die sicher Maßstäbe gesetzt hat.

Die Ballettschule Klaas aus Neunkirchen (Hintergrund) untermalte eindrucksvoll die Peer Gynt Suite. Fotos: Rainer Wirth
Dirigent Hans-Peter Mertens stand zum letzten Mal einem so großen und austrainierten Klangkörper vor, er wird im Herbst den Taktstock weitergeben. Zum letzten Mal hatte er aber auch all sein Können in die Probenarbeit gesteckt, den Jubilar auf den Zenit seines Könnens geführt. Dies bewies der Konzerteinstieg mit dem machtvollen Marsch "Die deutsche Kaisergarde", von F.W. Voigt. Die sehr schwierige "Suite Nr. 2 L`Arlesienne" des Komponisten Georges Bizet bewies einmal mehr das Potenzial, das in dem Musikverein steckt.
Der Jubelverein hatte sich statt einer Kommersveranstaltung eine Gala mit Musik, Gesang und auch mit Ballett verschrieben, eine faszinierende Mischung. Die "Ballettratten" der Ballettschule Klaas aus Neunkirchen traten erstmals auf zur "Peer Gynt Suite" von Edvard Grieg. Die Tänzerinnen untermalten die berühmte "Morgenstimmung" und auf Spitze den vierten Satz "In der Halle des Bergkönigs". Sie gingen dabei eine bewundernswerte Symbiose mit dem Orchester ein, was später auch noch mit den Chören fabelhaft gelang.
Abba und "Sister Act"
Mit der "Olympia Fanfare" des Komponisten John Williams gaben die Musikanten die Programmgestaltung weiter an die Schmidt-Chöre des Dermbacher Dirigenten Ralf Schmidt. Auch er hatte harte Probenarbeit geleistet und stellte sich mit seinen Chören, dem MGV Eintracht 1889 Allendorf, dem MGV Liedertafel 1836 Dermbach, dem Gemischten Chor Liederkreis Eisern 1988, den Concordiachören Gilsbach und dem MGV Germania 1900 Lützeln blendend aufgelegt vor. Concordia Gilsbach und Liederkreis Eisern intonierten die unsterbliche Abba-Melodie "Thank you for the Music". Der Frauenchor Gilsbach kam in Schwesterntracht auf die Bühne, wobei das Geschehen auf einer Großleinwand auch noch im entferntesten Winkel des Zeltes mit verfolgt werden konnte. Das Medley aus "Sister Act" wurde natürlich von "Bruder Ralf" Schmidt in der Tracht eines Klosterbruders, dirigiert.
Der Dirigent hatte kaum Zeit, sich umzuziehen für den nächsten Höhepunkt, einem Medley aus dem Musical "Miss Saigon". Zusammen mit der Sopranistin Marlies Böhmer sang er in Uniform das Duett der tragischen Liebesgeschichte zwischen einer Thailänderin und einem US- Soldaten. Da platzte das Zelt unter dem Jubelsturm fast aus den Nähten. Der Applaus galt sowohl dem tollen Einfall als auch den hervorragenden Stimmen.

Ralf Schmidt und Marlies Böhmer mit "Miss Saigon".
Björn Fey war der Solist der südafrikanischen Weise "The Lion sleeps tonight" von Roger Emerson. Die MGV Allendorf und Lützeln und das Orchester sorgten freilich dafür, dass niemand im Zelt ein Schlümmerchen machte. Nach Rock, Pop, Märschen und Musicals kam mit dem Jägerchor aus dem "Freischütz" von C.M. von Weber die Klassik, diesmal mit einem "Ohrwurm", auch wieder zu ihrem Recht. Rockig ging es weiter mit dem "Jungle Book" und der Ballettschule Klaas. Sie ließ Mogli, Baghira, Shir Khan, Ka und Balu über die Bühne wirbeln zum Song: "Versuch es mit Gemütlichkeit".
Tosender Applaus
Whitney Houston und Maria Carey waren die Protagonisten des mit dem Oscar prämierten Songs "When you believe", der Geschichte des Auszugs der Israeliten aus Ägypten. Im Festzelt gestalteten Orchester, Chor und die Solisten Uta Flick, Cornelia Oerter und Ralf Schmidt Beifall umrauscht den Ohrschmeichler. Tosender Applaus auch für Solistin Marlies Böhmer und ihren Song "Ich gehör nur mir" aus dem Musical "Elisabeth".
Dann nahte auch schon der absolute Höhepunkt der Gala, die Musik "Conquest of Paradise" aus dem Film "Die Eroberung des Paradieses". Chor, Orchester und die Jazzgruppe der Ballettschule vereinigten sich zu einem machtvollen Abschluss, der eine Zugabe erforderte. Der Beifall galt am Ende auch Claudia Rüggeberg, die charmant und informativ den Abend moderierte.
Schirmherr Markus Keggenhoff, Bürgermeister Uwe Erner, Ortsvorsteher Norbert Eisel, Diakon Rudolf Düber, der Ehrenvorsitzende Reinhold Lück und die Ehrenmitglieder waren mit den Besuchern am Ende und vor dem allgemeinen Tanzvergnügen einer Meinung: "So ein Tag, so wundervoll wie heute, dürfte nie zu Ende gehen." (he)
Rhein-Zeitung - Ausgabe Region Betzdorf vom 25.06.2007, Seite 14.
Freitag, 22. Juni 2007 live in Dermbach Brass Machine,
Die derzeit angesagteste Coverband Deutschlands
Rockiger Auftakt ins Festwochenende
Bilder Brass Machine
Heimische Nachwuchsband "Still Moving" und die "alten Hasen" von "Brass Machine" begeistern im Partyzelt
DERMBACH. Für junge Leute und Junggebliebene war der Einstieg in das Festwochenende zum 100-jährigen Bestehen des Musikvereins Dermbach gedacht. Und der Jubilar hatte mit der Rocknacht voll ins Schwarze getroffen. Im Festzelt herrschte bis in die Nacht Partystimmung.
Mit der heimischen Band "Still Moving" und der renommierten Coverband "Brass Machine" wurde den Besuchern mächtig eingeheizt. Der Festausschuss mit dem Vorsitzenden Alexander Lisai und der Chef des Vereins, Michael Bohl, durften mit dem Ersatz für einen Kommers mehr als zufrieden sein.

"Still Moving" stellte sich nach einem Benefizkonzert im Dezember 2006 erstmals einem großen Publikum vor und kam bestens an. Foto: Rainer Wirth
"Still Moving" ist eine Nachwuchsgruppe junger Musiker zwischen 13 und 18 Jahren aus Herdorf. Ihr Lampenfieber ließen die jungen Leute bei ihrem zweiten Auftritt vor großem Publikum aber rasch vergessen. Harte Probenarbeit und das beachtliche Repertoire gaben ihnen einen professionellen Touch, der Applaus war riesig. Erstmals hatte man "Still Moving" bei einem Benefizkonzert von "Füreinander lachen" gesehen und gehört. Nun ließen es Sebastian Stockschläder (Drums), David Schlosser (Gitarre), Kristin Knautz und Elena Schlosser (Gesang), Melanie Stockschläder (Gitarre) und Marvin Schlosser (Bass) im Festzelt richtig krachen.
Der gute Mix aus alten und neuen Rockliedern der Gruppen "Die Ärzte", "Roxette" oder "Status Quo" kam prima an. Auch eigene Songs der Band wurden vom jungen Publikum begeistert mitgesungen. Leicht verspätet meldete sich dann die Coverband "Brass Machine" zu Wort. Lange hatte man um den Auftritt des Trompeters bangen müssen, der statt nach Dermbach/Westerwald nach Dermbach/Thüringen gefahren war und erst nach einer 200 Kilometer langen Fahrt im Festzelt auftauchte. Dann aber bestätigte die Gruppe die Vorschusslorbeeren.
Die experimentierfreudige Band hat rund 150 Titel im Repertoire. Neben knackigen Bläsersätzen gab es einen Mix aus Rock und Soul, dazu kam eine fulminante Rhythmusgruppe - unterstützt durch Sängerinnen und Sänger. Es war eine professionelle Show, auch durch raffinierte Technik unterstützt, die bestens ankam.
Robbie Williams, Abba, Queen, Peter Gabriel, Herbert Grönemeyer, Joe Cocker, Toto, Billy Joel und wer nicht noch alles feierte im Festzelt fröhliche Urstände, zumal fast alle Titel zum Mitsingen waren. (he)
Rhein-Zeitung - Ausgabe Region Betzdorf vom 25.06.2007, Seite 14.
Freitag, 22. Juni Brass Machine,
Die derzeit angesagteste Coverband Deutschlands

www.brassmachine.de
Brass Machine
Sie touren inzwischen durch ganz Deutschland und sind wohl derzeit die angesagteste Coverband: die Rede ist von der „Brass Machine“.
Auch im Ausland hat die Band schon große Erfolge gefeiert. Stellvertretend dafür seien das legendäre Montreux-Jazzfestival, das Blue-Balls-Festivals in Luzern, Disney-World in Paris, der Club Aldiana Fuerteventura oder „La Fete-de la Music“ in Luxemburg genannt.
„Brass Machine“ ist sehr experimentierfreudig. So hat die Band als komödiantisch-verschrobene Crew des „Raumschiff Melody“ die Bühnen unsicher gemacht und mit ihrem eigenen „Rocksical“ für viel Begeisterung im süddeutschen Raum gesorgt .
Wie der Name „Brass Machine“ vermuten lässt, stehen knackige Bläsersätze einer Brass-Section die der Band ihren unverwechselbaren Stempel aufdrückt, im Mittelpunkt des Geschehens.
Mit im Gepäck haben sie natürlich alle wichtige Merkmale: ein Mix aus Soul und Rock, dazu gesellt sich eine fulminante Rhythmusgruppe, die für Schwungattacken im Hüftbereich sorgen.
Und dann sind da noch die Sänger, die nicht nur durch ihren Gesang, sondern auch durch spontane Einlagen immer wieder für gute Laune sorgen.
Und das ist in der Szene wohl einmalig: Über 150 Titel stehen im Repertoire. Von Jazz über Funk und Soul bis hin zur Rockmusik reicht die Spannweite. Die Formation legt auf eine abwechslungsreiche Liedauswahl Wert, in der die verschiedensten Geschmäcke bedient werden.
Eine kleiner Auszug der Interpreten, derer sich die „Brass Machine“ bedient:
Robbie Williams, Billy Joel, Toto, a-ha, Queen, Peter Gabriel, Anastacia, Tina Turner, Alanisse Morrisette, Patty Labelle, Melissa Etherigde, Abba, Christina Aguilera, Mothers Finest, Grönemeyer, Söhne Mannheims oder Joe Cocker.
Samstag, 23. Juni Gala – Abend
Konzert des Musikvereins Dermbach, in Zusammenspiel mit den
Chören von Ralf Schmidt und der Ballettschule Klaas


Termine im Festjahr 2007 100 Jahre Musikverein Dermbach
Freitag, 23. März Konzert mit dem Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr
Stadthalle Betzdorf
Samstag, 05. Mai Festabend
Hüttenhaus Herdorf
Samstag, 02. Juni Vigil, anschl. Totengedenken am Ehrenmal,
Großem Zapfenstreich und Höhenfeuerwerk
Freitag, 22. Juni Brass Machine,
Die derzeit angesagteste Coverband Deutschlands
www.brassmachine.de
Samstag, 23. Juni Gala – Abend
Konzert des Musikvereins Dermbach, in Zusammenspiel mit den
Chören von Ralf Schmidt und der Ballettschule Klaas
Sonntag, 24. Juni Großer Frühschoppen mit Gastkapellen
Samstag, 24. Nov. Konzert im Hüttenhaus Herdorf