Satzung

 

1 Name und Sitz des Vereins

  • Der Verein führt den Namen Musikverein Dermbach e.V.
  • Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Montabaur eingetragen.
  • Der Verein hat seinen Sitz in 57562 Herdorf-Dermbach.

 2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst, Kultur und Musik sowie die Förderung der Jugend. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Konzerten und musikalischen Darbietungen.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3 Erwerb der Mitgliedschaft

  • Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  • Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
  • Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge und sonstiger Geldforderungen des Vereins.
  • Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Er teilt die Aufnahme oder die Ablehnung des Antrags mündlich oder schriftlich mit.

4 Beendigung der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein.
  • Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 2 Monaten einzuhalten ist.
  • Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliederbeitrags oder von Umlagen im Rückstand ist. Der Beschluß des Vorstandes über die Streichung muß dem Mitglied schriftlich mitgeteilt werden. Gegen den Beschluß ist kein Rechtsmittel gegeben.
  • Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor Beschlußfassung des Vorstandes muß dem Mitglied rechtliches Gehör gewährt werden. Der Beschluß des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich begründet mitzuteilen. Gegen den Beschluß kann das Mitglied schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung binnen einem Monat nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einlegen. Der Vorstand hat binnen zwei Monaten nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluß mit einfacher Mehrheit entscheidet. Bis dahin ruhen sämtliche Rechte und Ehrenämter des vom Vorstand ausgeschlossenen Mitglieds.

5 Mitgliedsbeitrag, Umlagen

  • Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten können Umlagen erhoben werden.
  • Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
  • Der Vorstand kann in Einzelfällen Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  • Die Mitglieder haben das Recht, sich nach Ihrem Können im Verein zu betätigen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  • Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten sowie die Förderungspflicht, sich für das gemeinsame Ziel und den Zweck des Vereins einzusetzen.

7 Organe des Vereins

  • Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

8 Mitgliederversammlung

  • In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied ab dem vollendeten 14. Lebensjahr eine Stimme. Eine Ausübung des Stimmrechts durch einen Dritten ist ausgeschlossen.
  • Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliederbeiträge und Umlagen.
  4. Wahl und Abwahl des Vorstandes
  5. Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
  6. Beschlußfassung über die Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes
  7. Wahl der Kassenprüfer
  8. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  9. Bestellung zusätzlicher Aufgabenträger zur Durchführung bestimmter Vorhaben

9 Einberufung der Mitgliederversammlung

  • Im ersten Quartal eines jeden Kalenderjahres soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt über Mitteilungen in dem amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Herdorf (zurzeit „Blickpunkt Herdorf“). Zusätzlich kann die Einberufung per Aushang, im Internet auf der Homepage des Vereins oder in anderer geeigneter Weise erfolgen. Eine Zusendung der Einberufung per Post oder E-Mail an einzelne Mitglieder hat nur auf schriftlich geäußerten Wunsch hin zu erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
  • Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Tage vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen, worauf der Versammlungsleiter zu Beginn der Mitgliederversammlung über eine beantragte Ergänzung abstimmen lässt. Zur Aufnahme dieses Antrags in die Tagesordnung ist eine Mehrheit von 2/3 der gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen sowie Anträge auf Abwahl des Vorstandes müssen zusammen mit der Einberufung der Mitgliederversammlung und der Tagesordnung bekannt gegeben werden; ansonsten sind sie unzulässig. 

10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  • Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von ¼ der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom  Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

11 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung zu wählen ist.
  • Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß geheim durchgeführt werden, wenn ein erschienenes stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.
  • Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
  • Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig.
  • Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten immer als ungültige Stimme und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer Betracht. Entscheidend sind nur Ja- und Nein-Stimmen.
  • Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden, wobei hierzu die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.
  • Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn von mehreren Kandidaten niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, wobei dann derjenige gewählt ist, der mehr Stimmen als der Gegenkandidat erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
  • Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut zu protokollieren.

12 Der Vorstand

  • Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, bis zu zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und bis zu vier Beisitzern.
  • Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB sind der Vorsitzende, die stellvertretenden Vorsitzenden und der Kassierer. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die stellvertretenden Vorsitzenden und der Kassierer jeweils nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung des Vereins berechtigt sind. Alle Vorstände sind einzelvertretungsbefugt.

13 Zuständigkeiten des Vorstandes

  • Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
  1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
  2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
  3. Ordnungsgemäße Buchführung, Erstellung der Jahresberichte
  4. Beschlußfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.
  • Der Vorstand kann zur Regelung der internen Zuständigkeiten eine Geschäftsordnung erlassen.

14 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand während seiner Amtszeit aus, so wählt der verbleibende Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen den sogleich beim Amtsgericht anzumeldenden kommissarischen Nachfolger. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.

 15 Sitzung und Beschlüsse des Vorstandes

  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die vom Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Kassierer, einberufen und geleitet wird. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung kann schriftlich oder mündlich erfolgen.
  • Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende, einer der stellvertretenden Vorsitzenden oder der Kassierer, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
  • Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.
  • Über die Vorstandssitzungen ist ein Beschlussprotokoll zu führen, welches von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

16 Der Kassenprüfer

  • Auf der jährlichen Mitgliederversammlung ist ein Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Die zwei Kassenprüfer haben die Aufgabe, das jeweils zurückliegende Geschäftsjahr buchhalterisch zu prüfen, wobei den Kassenprüfern zur Prüfung sämtliche Unterlagen des Vereins, Rechnungen, Bankauszüge und dergleichen zur Verfügung zu stellen sind. Die Kassenprüfung soll spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein.

 17 Auflösung des Vereins

  • Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  • Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  • Bei Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Kunst und Kultur. Den Empfänger bestimmt die Versammlung mit Stimmenmehrheit. Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Herdorf-Dermbach, 17.01.2015

Ort, Datum    

 

Unterschriften:

Vorsitzender:

Stellv. Vorsitzender:

Kassierer:

Geschäftsführerin:

Schriftführer:

Beisitzer:

Beisitzer:

Beisitzer:

Beisitzer:

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